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LFA für Feldherpetologie und Ichthyofaunistik

NAB 13 Artland

Das Artland liegt im Nordkreis Osnabrück. Es handelt sich um eine noch reich strukturierte Kulturlandschaft auf überwiegend grundwassernahen Sandböden. Eine Vielzahl von Wallhecken, Feldgehölzen und Fließgewässern gliedern die Landschaft. Durch Beweidung genutzte Grünlandflächen sind typische Landschaftselemente. Das Gebiet ist von regionaler und überregionaler Bedeutung für verschiedene Amphibien- und Libellenarten sowie für Wiesenvögel. Das Projektgebiet umfasst einen Teil des FFH-Gebietes „Bäche im Artland“.
Aktuell kommt der Laubfrosch im Projektgebiet nicht mehr vor, Nachweise liegen aber von  knapp außerhalb vor. Auch der Kammmolch ist nachgewiesen.
Dem Gebiet kommt eine wichtige Funktion als Vernetzungskorridor für den Laubfrosch zwischen den Gebieten Dammer Berge (NAB 12) und Dümmer (NAB 11) im Osten mit dem FFH-Gebiet „Bäche im Artland“ im Westen zu. Eine Wiederbesiedlung durch den Laubfrosch und Aufbau einer selbständig reproduzierenden Population sind die Projektziele für dieses Gebiet.

Gebietsgröße: 2.613 ha

Ansprechpartner vor Ort: Regionale Arbeitsgruppe für Naturschutz im Artland e.V. (RANA)