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LFA für Feldherpetologie und Ichthyofaunistik

NAB 12 Dammer Berge

Die Dammer Berge sind eine während der vorletzten Eiszeit entstandene Endmoräne, die sich etwa 100 m über die umliegenden Niederungen erhebt. Die größtenteils armen Sandböden sind überwiegend bewaldet, wobei Nadelholz dominiert. Mehrere offene, grünlandgeprägte Bachtäler durchziehen das Gebiet, an verschiedenen Stellen wird Sand abgebaut. Aufgrund seiner überregionalen Bedeutung als Lebensraum für den Hirschkäfer sind Teilflächen als FFH-Gebiet ausgewiesen. Der Bereich des Dammer Bergsees weist als Relikt des ehemaligen Eisenerzabbaus bedeutende Tier- und Pflanzenartenvorkommen auf und ist als NSG ausgewiesen, ein Rundweg bietet gute Beobachtungsmöglichkeiten.
In den Sandgruben kommen Kreuzkröten vor, auch Kamm- und Bergmolch sind im Gebiet nachgewiesen.

Für eine Vernetzung der Laubfroschpopulationen im Artland (NAB 13) und der Dümmerniederung (NAB 10, NAB 11) sollen in den Dammer Bergen Gewässer neuangelegt und saniert werden. Ziel ist auch die Etablierung einer Population der Kreuzkröte außerhalb der Sandgruben, um den Bestand vom Abbaubetrieb unabhängiger zu machen.

Gebietsgröße: 722 ha

Ansprechpartner vor Ort: NABU Damme

Link: NABU-Zentrum Dammer Berge, Dammer Bergsee